Kommt in die Puschen – Reeperbahnen sucht Autoren!

Liebe Fußfreunde auf St. Pauli,

Reeperbahnen ist im vergangenen Jahr im Rahmen eines Uniprojektes des Journalistik-Masters an der Uni Hamburg entstanden (Hier steht mehr dazu). Inzwischen ist das Semester vorbei und es sind ein paar schöne Geschichten entstanden (ja…Fußlob stinkt):

Die Arbeit für dieses Blog hat gezeigt, dass es brodelt auf der Meile. Es ist Leben eingekehrt. Und wo Leben ist, da ist auch Gesellschaft und Kultur. Das wiederum gefällt den kaufkräftigen Hamburgern und so beginnt der Siegeszug des Geldes: die Mieten steigen, Discounter und Marken drängeln sich zwischen den Einzelhandel und schließlich kommen große Konzerne, die mit ihren prunkvollen Glasfassaden charmante Spelunken vertreiben.

Aber wer fragt die St. Paulianer – jene, die im Hafenstadtteil leben und arbeiten? Jene, die nicht das Geld haben um sich gegen ein “neues St. Pauli” zu wehren?  Reeperbahnen hat damit zumindest angefangen. Das Blog hat den Anspruch, den Diskurs über die Veränderungen im Hafenstadtteil zu fördern und Schlipsträger mit Obdachlosen an einen Tisch zu bringen.

Hier soll es auch weiterhin Fußgeschichten geben. Und dafür braucht Reeperbahnen Autoren. Wer Lust und ein bisschen Zeit hat, sich an diesem Projekt zu beteiligen – MUSS sich unbedingt melden. Also kommt in die Puschen!

Eine kurze Meldung genügt: schreib(at)reeperbahnen.deTwitterFacebook.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

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Feet first around the world

Tom Robinson ist eigentlich Engländer und gefühlt vielmehr überall anders zuhause. Als er 2005 mit seiner neuen Freundin Verity am Brighton Beach (England) auf die verliebten Füße und darüber hinaus aufs Meer blickte, drückte er einfach ab. Heute, knapp 100 Fotos, 4000 Facebook-Likes und knapp 2000 Tweets später, haben ihre Füße noch an vielen anderen Orten auf der Welt gekuschelt und sich 2011 sogar vermehrt: Füßchen Mathilda rückte mit ins Bild. Alle Fotos von den drei beiden gibt es hier: tomrobinsonphotography.com

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Maria, 26, über die falsche Kosmetik auf St. Pauli

Maria ist 26, studiert Sport und Kosmetologie (ja, das gibt es) und wohnt seit über drei Jahren an der Reeperbahn.

Moin Moin, wohin des Weges? Maria: Schnell noch im Penny Brötchen kaufen, dann heim und abschalten.
Kosmetikern also… – braucht St. Pauli eher Schminke oder ein Lifting? Weder noch! Ich würde eher ein paar Pflegeprodukte empfehlen. Rein natürlich – versteht sich – damit sich die Haut aus eigener Kraft und von innen heraus regenerieren kann. Jetzt mal auf Deutsch: St. Pauli verändert sich wirklich schnell. In nur drei Jahren habe ich hier viel erlebt. Ein Beispiel: 2003 wurde der reudige aber charmante Mojo-Club am Anfang der Reeperbahn geschlossen und Ende 2009 komplett abgerissen. Er war Bühne für Bands wie Massive Attack, den legendären Urban Poetry Slam oder die Macht-Club-Lesungen. Auch wenn ich dort selbst nie getanzt habe – die St. Paulianer erzählen sich noch heute davon. Und sieh dich um: jetzt stehen da die so genannten “Dancing Towers”, erbaut von einem Stararchitekten. Im Februar soll das Mojo unter diesen Türmen neu eröffnen: größer, prunkvoller, spektakulärer – bezeichnend, wie ich finde. Denn mit St. Pauli hat das nichts mehr zu tun. Da ist kein Platz mehr für Muff, schlechte Tattoos und Seemansbärte. Für mich ist mit dem alten Mojo wieder ein Stück Kultur auf der Meile verschwunden. Und insofern hast du recht:  St. Pauli wird umoperiert und kaum jemand probiert es vorher mal mit Anti Aging Cremes.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Mich würde mal interessieren, was Mojo-Mitbetreiber Leif Nüske dazu meint.

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Anett, 29, macht im Pooca keiner was vor

Anett ist 29, arbeitet in einer Einrichtung für drogenabhängige Prostituierte auf St. Georg und hat in diesem Job erwartungsgemäß viel erlebt. Zum Ausgleich jobt sie im Pooca auf dem Berg. Sie ist Wahlhamburgerin, kommt eigentlich aus dem Osten - zieht es aber vor, als Westpolin bezeichnet zu werden.

Moin Moin, wohin des Weges? Anett: jetzt erstmal zum Kühlschrank. Astra, Becks, Jever? Bier!
Beachtliche Jobs – was bedeutet für dich Sicherheit? (zündet sich eine Zigarette an, öffnet eine Coke light und runzelt die Stirn) Sicherheit bedeutet für mich, jederzeit mein eigener Herr zu sein. Und dafür brauche ich auch keine Polizei. Gefahr ist immer auch eine Sache der Begegnung. Wenn ich zur Tür schaue und die Türsteher verschwunden sind, stelle ich mich auf Schwierigkeiten ein. Wenn sich kurz darauf ein paar Bandidos an die Theke setzen und Bier bestellen, bin ich gerne Herr meiner Lage. Wichtig ist Authentizität und Empathie. Ich befördere hier regelmäßig Nervensägen raus, habe ein gutes Auge für Taschendiebe und werde organisch, wenns tatsächlich mal eskaliert. Wichtig ist, in den verschiedenen Situationen angemessen zu reagieren. Für mich ist das Pooca Entspannung. Hier bleibe ich in Bewegung, treffe liebe Menschen und führe tolle Gespräche. Und manchmal geht die Tür auf und the Kooks kommen rein, um mir drei Lieder zu spielen. Danach bauen wir ab, machen Platz für den Elektro-DJ und tanzen bis zum Morgen. Ich liebe meinen Job.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Unbedingt mal mit meiner Freundin vom Kunstkiosk in der Paul-Rosen-Straße.

Anett wurde von Lena gefüßelt.


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Hassan, 31, schlagfertiger Dönerbudenbesitzer

Hassan ist 31 und seit 2003 Chef in der familiären Dönerbude Dale4 auf dem Hamburger Berg. Seine Füße sind ihm heilig. Das sieht man schon an den auf Hochglanz polierten Nike Air Shox – die so schocken, dass man nur noch ihre Fußabdrücke fotografieren kann.

Moin Moin, wohin des Weges? Hassan: Es gibt immer was zu tun, weißt du? Finanzamt…dies, das.
Neun Jahre am Hamburger Berg  – was hat sich geändert? Früher war mehr Schlägerei. Da waren viel mehr unterschiedliche Leute auf dem Berg unterwegs. Reife Leute, viele Kulturen, viele Fußballfans, viel Streit. Da gab es noch kein Flaschenverbot. Die haben sich die Flaschen gegenseitig über den Kopf gezogen. Jetzt hat sich das ein bisschen geregelt. Und das ist in Ordnung. Weil jetzt sind hier mehr Jugendliche. Der Berg ist eine Studentenstraße geworden, wie das Schanzenviertel, weißt du? Sobald die ein bisschen mehr trinken, wissen die nicht mehr, wo es lang geht. Die tun mir leid. Ich selbst trinke nie. Trinker haben keine Perspektive und trinken sich Mut an. Dann fangen die mit dem Beleidigen an…dies,das. Und dann haue ich denen auch mal eine rein. Bei Beleidigung und wenn es um meine Familie geht – was soll man machen? Meistens kommen die später wieder rein und entschuldigen sich.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Frag mal in der Barbarabar nach. Die sind noch länger hier als wir.

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Lena, 30, Barbarabar-Bardame aus Berlin

Lena ist 30 und das sieht man ihr nicht an. Sie ist in Hamburg Neustadt aufgewachsen und wohnt inzwischen mit ihrem französischen Freund in Berlin. Alle zwei Wochen kommt sie von Donnerstag bis Sonntag nach Hamburg – nicht nur, um in der Barbarabar zu arbeiten.

Moin Moin, wohin des Weges? Lena: Ich studiere integriertes Design. Da plant man keine Wege für die Zukunft.
Du bist Exilbardame aus Berlin – warum? Das frage ich mich auch alle zwei Wochen, wenn ich im Zug sitze. Aber eigentlich ist die Antwort ganz einfach: ich liebe St. Pauli. Seine letzten grottigen Bars, die muckelige Atmosphäre – vor allem bei Tag -  und natürlich die Gespräche mit der Generation Günther, Klaus und Erwin. Leider werden sie seltener. Wenn man hier nicht mehr wohnt, merkt man das besonders. Die Reeperbahn wird zum Disneyland für Erwachsene und ihre urigen Gestalten verschwinden so langsam. Ich glaube, das ist eine ganz normale Entwicklung. Als meine Mama in den 70ern in die Neustadt zog, hatte sie die Partymeile direkt vor der Tür. Auch in Eppendorf ging man damals mit Freunden feiern. Heute fast undenkbar. Ich arbeite jetzt seit neun Jahren in der Barbararbar. Wenn ich zweimal im Monat anreise, brauche ich mich mit niemandem zu verabreden. Das Team ist wie eine kleine Familie und meine anderen Freunde stranden zum Glück auch noch auf dem Berg.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Zur Barbarabar-Familie gehört auch das Team von der Drei Zimmer Wohnung, vom Dildokeller und vom Pooca nebenan. Anett hat heute Schicht im Pooca. Die plaudert bestimmt gerne mit dir.

Lena wurde von Rikko und Hassan gefüßelt.

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Rikko, 35, Bundesligatischfußballer

Rikko ist 35, Übersetzer und nebenbei Vorsitzender des Deutschen Tischfußballbundes (DTFB), sowie selbst aktiver Spieler in der Bundesliga. Seit September 2011 bebtreibt er mit seinem Kollegen Knuth nebenberuflich das KIXX Hamburg im Nobistor 38 -  das “größte Kickerzentrum der Welt“.

Moin Moin, wohin des Weges? Rikko: Im Februar startet die neue Saison. Aktuell spielen in Hamburg 58 Teams in vier Ligen. Für die neue Saison haben sich fast 20 neue Teams angemeldet. Da gibt es noch einiges zu tun.
Im Film Absolute Giganten haben alle Angst vor Snake, der in einem Keller auf der Reeperbahn kickert – ist Kickern Kiezsache? Hamburg ist eine Art Impulsgeber für den professionellen Tischfußball. Die erste Weltmeisterschaft des ITSF fand 2006 in der Fischauktionshalle in Hamburg statt. An diesem Wochenende ist sie in Nantes (Frankreich), mein Kollege Knuth nimmt als Teamkapitän der Nationalmannschaft teil. Der Kiez war immer ein zentraler Tummelplatz fürs Kickern. Als wir vor Jahren zwei Tische im Vereinsheim des HEBC aufstellen durften, war die Bude ruckzuck voll mit begeisterten Tischfußballern. Die mussten manchmal zwei Stunden warten, bis sie zocken konnten. Dann hat uns die Drei Zimmer Wohnung in der Talstraße einen Keller zur Verfügung gestellt – und damit war Kickern auch Kiezsache. Aber auch dort wurde es mit acht Tischen schnell eng, außerdem brauchte die Kneipe den Keller häufig für eigene Events. Heute, nach einigen Jahren Planen, Schuften und Genehmigen haben wir einen Verein, eine starke Hamburger Liga und jetzt auch ein großes Kickerzentrum, in dem niemand mehr anstehen muss.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Ich zocke immernoch gerne in Kneipen. Besonders gerne in der Barbarabar auf dem Hamburger Berg.

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Karim, 25, Last Minute auf der Reeperbahn

Karim ist 25 und Azubi in einem Reisebüro auf der Reeperbahn. In seinen Nachtschichten erlebt er die verrücktesten Geschichten. Im Interview schildert er ausschließlich seine persönlichen Ansichten.

Moin Moin, wohin des Weges?
Karim: Es wird dich vielleicht überraschen, aber ich reise gerne. Als nächstes möchte ich entweder zu Freunden nach Los Angeles oder quer durch Vietnam.
Reisen und  Reeperbahn – wie passt das zusammen? Gut. Hier kommen alle her: Die Transen von der Talstraße buchen hier ihre Reisen ins heimatliche Bulgarien oder Rumänien, die Bullen von der Davidwache halt lieber ihren Familien-Cluburlaub. Als das Reisebüro vor ein paar Jahren eröffnet wurde, haben viele mit dem Kopf geschüttelt. Aber die haben sich verschätzt. Hier laufen jährlich viele Millionen Touristen lang. Eine bessere Werbefläche kann man doch kaum bekommen. Das haben inzwischen auch andere Unternehmen gecheckt. Überall schießen jetzt moderne Glasbauten aus dem Boden – Cafés, Fastfoodketten, Discounter und vieles mehr. Die rote Meile entwickelt sich zum Kommerzplatz, vielleicht zum Times Square Deutschlands. Ich habe da so meine Bedenken. Irgendwann wird hier vielleicht nur noch die Herbertstraße daran erinnern, wie es mal war. Das darf eigentlich nicht passieren. Die sündige Meile…

Ein Kunde platzt herein, kurze Haare, breites Kreuz, er hat es eilig. Folgender Dialog (nachgestellt):
“Hey Karim, wie lange hast du auf?”

“Um 23 Uhr mache ich zu.”
“Ok, hier hast 2000 Euro, wieviel fehlt dann noch?”
“Noch 1550.”
“Schaffe ich dir ran. Bis gleich.”

Ähm, wer war das denn? Stammkunde. Will über die Feiertage nach Dubai. Er ist selbstständig, deshalb bringt er das Geld cash rein – und sammelt es gerade bei seinen Freunden ein.
Selbstständig? Händler. Nicht das, was du denkst.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Sprich doch mal mit Marlon K. von Kiez Commedy Tours. Wer zur Familie K. gehört, musst du aber selber googlen.

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Egbert, 64, St. Paulis Ersthelfer

Egbert ist 64 und leitet seit rund 25 Jahren die Apotheke am Paulinenplatz. Er beschäftigt drei türkische Mitarbeiterinnen und hat  – vor allem jetzt – alle Nasen voll zu tun. Nebenbei schreibt er ein Fußballblog über die Kiezkicker.

Moin Moin, wohin des Weges?
Egbert: Langfristig? Ich bleibe hinter meiner (Apo)theke stehen, hoffentlich weit über die 65 hinaus.
Welche Wehwehchen hat St. Pauli? Jedes erdenkliche Großstadtwehwehchen. Wir sind hier sowas wie die Kommunikationszentrale St. Paulis. Und krank werden alle: Dachdecker und Professoren, genauso wie Junkies oder Dirnen. Für uns gibt es kein groß oder klein, kein reich oder arm und auch keine Frage nach der Herkunft. Hier stellen sich alle in der Schlange an und werden nach bestem Wissen und Gewissen versorgt. Allerdings kriegen wir hier räumliche Schwierigkeiten, wenn drei Kinderwagen in der Schlange stehen. Und das werden immer mehr.
Wir waren einmal von Ärzten umzingelt und haben überwiegend von Rezepten gelebt. Die hatten alle kleine Praxen in umgebauten Wohnungen direkt um die Ecke. Der heutigen Ärztegeneration genügt das anscheinend nicht mehr. Die brauchen Gemeinschaftspraxen, teure Geräte und viel Schnickschnack. Magen-Darm-infekt, Erkältung und Migräne kommen aber ungefragt und brauchen eine schnelle Versorgung. Deshalb sind wir heute mehr Ersthelfer denn je.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Mit Ralf Starke von der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg. Herr Starke ist Bereichsleiter und kümmert sich um St. Pauli.

Egbert wurde von Holger gefüßelt.

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Holger, 56, Tortenchef mit Tradition

Holger ist fast 57, auf St. Pauli aufgewachsen und Chefkonditor im eigenen Familienunternehmen an der Hein-Hoyer-Straße. Er kennt St. Pauli wie seine Kitteltasche und hat hier viele Veränderungen beobachtet. Das Interview fand auf Norddeutsch statt.

Moin Moin, wohin des Weges?
Holger: Nur noch auf die Couch. Ich steh schon den ganzen Tag im Laden.
Du bist hier groß geworden. Wie sieht denn die Generation St. Pauli aus? Heute ist sie lebendig! St. Pauli war mal ein toter Stadtteil. Und jetzt ist hier Leben eingekehrt. Weißt du, vor 30 Jahren gab es hier gar keine Kinder. Vor 15 Jahren kamen dann die ersten ausländischen Kinder und heute laufen hier manchmal 50 oder 60 am Tag vorbei – wie neulich an Halloween. Früher sind die deutschen Familien hier weggezogen, sobald die Kinder ins schulpflichtige Alter kamen. Heute bleiben sie. Warum sich das geändert hat? Woll’ma sagen: Latte Macchiato greift an, nech? Dadurch, dass die Wohnungen hier immer teurer werden, kommen ganz neue soziale Schichten. Ich find das ne tolle Entwicklung – denn wer will schon in nem Stadtteil ohne Kinder leben? Und wir können uns auch nich beschweren. Die Leute haben das Geld und kaufen unseren Kuchen. Dem Einzelhandel gehts hier gut, das hör ich von allen Seiten. Aber die Verdrängung der Hartz IV Empfänger find ich moralisch verwerflich. Diese Leute leben hier und möchten hier nich weg. Und dann haben sie einen Quadratmeter mehr, als ihnen zusteht und werden vom Amt verjagt. Du siehst also – die Entwicklungen sind gut und schlecht zugleich.
Mit wem würdest du hier gerne Mal füßeln?
Sehr interessante Gespräche kann man mit dem Apotheker vom Paulinenplatz führen.

Holger wurde von René gefüßelt.

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